Einleitung
Mit der Übernahme der Koordinierung im März 2024 wurde die Arbeit des Netzwerks Flüchtlingshelfer Schönberg neu strukturiert und weitergeführt. Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Aktivitäten, Entwicklungen und Herausforderungen der Jahre 2024 und 2025. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, Erfolge sichtbar zu machen und zukünftige Bedarfe zu erkennen.
Voraussetzungen für Geflüchtete in Schönberg
Mitte Februar 2025 lebten rund 700 geflüchtete Menschen in Schönberg. Sie kommen aus einer vielfältigen Gruppe von Herkunftsländern, darunter Ukraine, Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan, Eritrea, Türkei, Russland und Nigeria. Für das Jahr 2025 waren 600 Neuzuweisungen geplant, tatsächlich wurden 375 Personen zugewiesen. Diese Dynamik zeigt, wie wichtig gut abgestimmte Strukturen und verlässliche Zusammenarbeit vor Ort sind.
Die Unterbringung erfolgt in unterschiedlichen Wohnformen, die gemeinsam stabile Rahmenbedingungen für das Ankommen schaffen. Die Gemeinschaftsunterkünfte des Amtes Probstei umfassen zwei Häuser – eines am Schönberger Strand und eines in der ehemaligen Jugendherberge. Zusammen verfügen sie über 132 Plätze, von denen am 31. Januar 75 belegt waren. Ergänzend stehen dezentral organisierte Wohnungen mit insgesamt 346 Plätzen zur Verfügung, die mit 308 belegten Plätzen vielen Menschen ein eigenständiges und alltagsnahes Ankommen im Ort ermöglichen.
Darüber hinaus betreibt der Kreis Plön seit Februar 2024 in Schönberg eine temporäre Kreisgemeinschaftsunterkunft (TKGU) mit 80 Plätzen, ebenfalls in der ehemaligen Jugendherberge und getragen von stadt.mission Mensch. Sie dient als kurzfristige Unterbringung, bevor die Menschen nach spätestens drei Monaten einer Gemeinde im Kreisgebiet zugewiesen werden. Während dieser Zeit können Kinder noch nicht in Schule oder Kindergarten angemeldet werden, da die endgültige Zuweisung abgewartet werden muss. Die TKGU ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Aufnahmestruktur und sorgt für einen geordneten Übergang in die kommunale Unterbringung.
Amt Probstei, Gemeinde Schönberg, die TKGU und das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg arbeiten eng zusammen, um geflüchteten Menschen gute Voraussetzungen für ihr Ankommen zu bieten. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit schafft verlässliche Strukturen, erleichtert Abstimmungen und bildet die Grundlage dafür, dass Integration, Teilhabe und Begleitung in Schönberg gut gelingen können.
Ehrenamtliche Strukturen
Aktive Ehrenamtliche
Die aktiven Ehrenamtlichen bilden das Herzstück der täglichen Arbeit im Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg. Im Berichtszeitraum engagierten sich rund sieben Freiwillige kontinuierlich und übernahmen zentrale Aufgaben im Café International, in der Sprachförderung sowie in der Begleitung von Familien im Alltag. Ihr regelmäßiger Einsatz sorgte dafür, dass Angebote verlässlich stattfinden konnten und geflüchtete Menschen feste Ansprechpersonen hatten, die sie unterstützen und begleiten.
Darüber hinaus verfügt das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg über eine Helfer*innenliste mit 65 Kontakten. Auf konkrete Anfragen reagierten jedoch nur wenige Personen, sodass die tatsächliche Zahl der aktiv Mitwirkenden deutlich geringer ist. Diese Diskrepanz zeigt, wie wichtig es ist, neue Ehrenamtliche zu gewinnen und bestehende Unterstützerinnen langfristig zu binden, um die wachsenden Aufgaben weiterhin gut bewältigen zu können.
Finanzielle Grundlage des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg
Die finanzielle Grundlage des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg stützt sich auf kommunale Pauschalmittel für zugewiesene Geflüchtete sowie auf ein gut gefülltes Spendenkonto, das durch zahlreiche engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer getragen wird. Diese Kombination ermöglicht es, zentrale Angebote zuverlässig abzusichern und gleichzeitig flexibel auf neue Bedarfe zu reagieren.
Offenheit für neue Projekte
Das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg bleibt offen für neue Projektideen, die zur Integration, Teilhabe und zum sozialen Miteinander in Schönberg beitragen. Initiativen, die diesen Zielen dienen, können aus den vorhandenen Mitteln gefördert und in ihrer Umsetzung unterstützt werden.
Café International
Café International als offener Treffpunkt
Seit Juni 2024 findet das Café International jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Familienzentrum Probstei im Eichkamp 24-26 in Schönberg statt. In kurzer Zeit hat es sich zu einem festen Begegnungsort entwickelt, an dem Menschen jeden Alters aus den Gemeinschaftsunterkünften, aus eigenen Wohnungen und aus der Probsteier Bevölkerung zusammenkommen. Die offene Atmosphäre lädt zum Austausch ein, schafft Vertrauen und ermöglicht unkomplizierte Unterstützung im Alltag. Hier finden Sie einen Artikel zur Eröffnung: “Café International” fördert erfolgreich Integration – Probsteer – der reporter.
Für kurzfristige Informationen haben wir eine Whatsapp-Kanal eingerichtet, der über den Link oder den QR-Code abonniert werden kann.
Unterstützung im Alltag und wertvolle Kooperationen
Neben Gesprächen und Begegnung bietet das Café International niedrigschwellige Hilfen. Besonders geschätzt wird die Zusammenarbeit mit Magda Lange von der Diakonie Preetz, die an jedem ersten Mittwoch im Monat den StromSparCheck anbietet. Viele Familien konnten dadurch ihren Energieverbrauch besser verstehen und spürbar reduzieren.
Besondere Momente im Jahresverlauf
Ein Höhepunkt war die Station für den Lebendigen Advent, den die Gemeinde organisiert hatte. Über 40 junge und ältere Gäste kamen zusammen, genossen frische Waffeln und bemalten Teller – ein kreativer, fröhlicher Nachmittag, der die Vielfalt und Verbundenheit in Schönberg sichtbar machte. Solche Veranstaltungen stärken das Miteinander und zeigen, wie lebendig und einladend das Café International geworden ist.
Sprachförderung
Die Sprachförderung bildet einen zentralen Baustein unserer Arbeit und unterstützt geflüchtete Menschen dabei, ihre Deutschkenntnisse alltagsnah zu erweitern und sprachliche Selbstständigkeit zu entwickeln. Ehrenamtliche begleiten Lernende bei Hausaufgaben, erklären Unterrichtsinhalte, üben Gespräche für Alltagssituationen und bereiten gezielt auf die B1‑Prüfung nach dem Integrationskurs vor. Durch diese kontinuierliche Unterstützung entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Sprachlernen individuell, flexibel und bedarfsorientiert möglich ist.
Mama lernt Deutsch

Ein besonderer Bestandteil dieses Bereichs ist der vom Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg finanzierte Kurs „Mama lernt Deutsch“, der einmal wöchentlich im Familienzentrum Probstei in Schönberg stattfindet. Er richtet sich an Mütter mit kleinen Kindern und schafft einen niedrigschwelligen Zugang zur deutschen Sprache, ohne dass zusätzliche Betreuungsangebote organisiert werden müssen. Die vertraute Atmosphäre und die alltagsnahen Inhalte fördern nicht nur sprachliche Kompetenzen, sondern stärken auch soziale Teilhabe und Selbstvertrauen.
Finanzierung von Lern- und Lehrmaterial
Um die Qualität der Sprachförderung dauerhaft sicherzustellen, stellt das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg zudem Mittel für Lern‑ und Lehrmaterialien bereit. Dazu gehören Arbeits- und Übungshefte für verschiedene Sprachniveaus, Lehrbücher und Nachschlagewerke für Ehrenamtliche sowie Materialien zur Konversations- und Prüfungsvorbereitung. Diese Investitionen ermöglichen es allen Teilnehmenden, unabhängig von ihrer finanziellen Situation, mit geeigneten und aktuellen Materialien zu lernen und kontinuierlich Fortschritte zu erzielen. Für Ehrenamtliche können auch Fort- und Weiterbildungen zu diesem Thema finanziert werden.
Alltagsbegleitung & Sachspenden
Die Alltagsbegleitung, die Koordination von Sachspenden und die Unterstützung bei Umzügen bilden einen wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit und erleichtern geflüchteten Menschen den Alltag in Schönberg auf ganz praktische Weise.
Alltagsbegleitung
Ehrenamtliche begleiten zu Arztterminen, unterstützen bei Behördengängen und helfen bei allen Fragen rund um Kita und Schule. Durch diese persönliche und verlässliche Begleitung entsteht Orientierung in einem oft komplexen System und es werden Hürden abgebaut, die ohne Unterstützung schwer zu überwinden wären. Fahrtkosten, die den Ehrenamtlichen hierdurch entstehen, werden auf Antrag vom Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg erstattet.
Sachspendenkoordination
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Sachspendenkoordination. Das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg vermittelt Kleidung, Möbel, Fahrräder und weitere Alltagsgegenstände an Menschen, die diese dringend benötigen. Die sorgfältige Abstimmung zwischen Spenderinnen und Empfängerinnen stellt sicher, dass die Unterstützung zielgerichtet ankommt und unmittelbar entlastet. Sachspenden tragen damit nicht nur zur materiellen Grundversorgung bei, sondern stärken auch das Gefühl von Ankommen und Teilhabe.
Unterstützung bei Umzügen
Ergänzend dazu unterstützt das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg Geflüchtete bei Umzügen, etwa beim Transport von Möbeln, beim Tragen oder beim Einrichten der neuen Wohnung. Diese praktische Hilfe ist besonders dann entscheidend, wenn finanzielle Mittel oder ein soziales Netzwerk fehlen. Durch die gemeinsame Organisation und Durchführung von Umzügen entsteht nicht nur konkrete Entlastung, sondern auch ein Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung.
Veranstaltungen & Projekte
Die Veranstaltungen und Projekte des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg prägten das Jahr 2024 und 2025 und machten die Arbeit in der Öffentlichkeit sichtbar. Das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg beteiligte sich an beiden Jahren am Tag der Vereine und stellte dort seine Angebote vor, wodurch zahlreiche Gespräche mit Interessierten und potenziellen Unterstützer*innen entstanden. Beim von der Kulturabteilung der Gemeinde organisierten „Lebendigen Adventskalender“ waren wir am 10.12.2025 mit Waffeln sowie Tellerbemalen im Rahmen des Café International im Familienzentrum Probstei dabei. Rund 40 Besucherinnen und Besucher nahmen daran teil und sorgten für eine lebendige, offene Atmosphäre, in der Begegnung und Austausch im Mittelpunkt standen.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Workshop „Stammtischkämpfer*innen“ am 25. Januar 2025, der von der Initiative „Schönberg bleibt bunt“ in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ durchgeführt und durch das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg finanziert wurde. Die Veranstaltung bot Teilnehmenden praktische Strategien, um diskriminierenden oder menschenfeindlichen Aussagen im Alltag sicher und wirksam entgegenzutreten.
Im Rahmen des Projekts Schulförderung fand zudem ein Austausch mit den Förderkräften der örtlichen Schulen statt. Dabei wurden Bedarfe, Herausforderungen und gemeinsame Perspektiven besprochen, um die Unterstützung geflüchteter Kinder und Jugendlicher weiter zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg und den lokalen Schulen zu vertiefen. Vielen Dank für die Einladung!
Herausforderungen
Die Arbeit des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg ist von mehreren strukturellen und organisatorischen Herausforderungen geprägt, die den Alltag der Unterstützung maßgeblich beeinflussen. Sprachbarrieren erschweren häufig die Kommunikation und verlangsamen Integrationsprozesse, insbesondere wenn es um komplexe Themen wie Gesundheit, Bildung oder rechtliche Fragen geht. Hinzu kommen umfangreiche und oft schwer durchschaubare Behördenprozesse, etwa bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, bei Eheschließungen oder bei aufenthaltsrechtlichen Anliegen. Diese Verfahren erfordern viel Zeit, Geduld und häufig eine intensive Begleitung durch Ehrenamtliche.
Ein weiterer zentraler Engpass ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Schönberg und der umliegenden Region. Viele geflüchtete Menschen finden nur schwer geeignete Wohnungen, was ihre Lebenssituation belastet und Integrationsfortschritte verzögert. Gleichzeitig ist das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg in Teilen der Bevölkerung noch wenig bekannt, was die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher erschwert. Die bestehenden Freiwilligen leisten wertvolle Arbeit, stoßen jedoch angesichts wachsender Aufgaben zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.
Diese Herausforderungen prägen die tägliche Arbeit des Netzwerks und machen deutlich, wie wichtig langfristige Strukturen, verlässliche Ressourcen und eine breite Unterstützung aus der Zivilgesellschaft sind.
Erfolge
Die Erfolge des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg zeigen, wie wirksam engagierte Ehrenamtliche, verlässliche Strukturen und eine gute Zusammenarbeit im Ort zusammenwirken. Trotz der vielfältigen Herausforderungen konnte im Berichtszeitraum spürbarer Fortschritt erzielt werden. Das Café International hat sich als fester, gut besuchter Treffpunkt etabliert, an dem Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenbüro funktioniert sehr gut und wird durch die räumliche Nähe zusätzlich gestärkt, was kurze Wege und unkomplizierte Abstimmungen ermöglicht.
Besonders erfreulich ist, dass drei geflüchtete Menschen erfolgreich in Ausbildungs‑ oder Arbeitsverhältnisse vermittelt werden konnten. Diese Erfolge zeigen, wie wichtig kontinuierliche Begleitung, verlässliche Ansprechpartner*innen und ein gutes Netzwerk aus lokalen Akteuren sind. Gleichzeitig wurden die internen Abläufe weiter professionalisiert. Klare Strukturen, verbesserte Kommunikationswege und eine präzisere Koordination erleichtern die Arbeit der Ehrenamtlichen und sorgen dafür, dass Unterstützungsangebote schneller und zielgerichteter bei den Menschen ankommen.
Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg nicht nur auf Herausforderungen reagiert, sondern aktiv daran arbeitet, seine Angebote weiterzuentwickeln und nachhaltige Verbesserungen zu schaffen.
Ausblick 2026+
Der Ausblick für die kommenden Jahre zeigt, in welche Richtung sich das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg weiterentwickeln möchte und welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt steht die Gewinnung und Begleitung weiterer Ehrenamtlicher, um die wachsenden Aufgaben langfristig auf mehrere Schultern zu verteilen und die Unterstützung für geflüchtete Menschen nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig sollen die Sprachförderung und andere niedrigschwellige Bildungsangebote ausgebaut werden, um mehr Menschen den Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Ein weiterer Fokus liegt auf einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit, die die Sichtbarkeit des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg erhöht und neue Zielgruppen erreicht.
Auch die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und Beratungsstellen soll weiter vertieft werden. Durch stärkere Kooperationen können Bedarfe frühzeitig erkannt, Angebote besser aufeinander abgestimmt und Ressourcen effizienter genutzt werden. Die vorhandenen finanziellen Mittel sollen gezielt in Projekte fließen, die einen unmittelbaren Mehrwert für geflüchtete Menschen schaffen und die Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützen.
Darüber hinaus ist die Planung eines Sommerfestes in Kooperation mit der TKGU vorgesehen. Die Veranstaltung soll Begegnung, Austausch und Gemeinschaft fördern und einen offenen Rahmen schaffen, in dem sich Menschen aus Schönberg und Umgebung kennenlernen und vernetzen können. Solche Formate stärken nicht nur das Miteinander, sondern tragen auch dazu bei, das Netzwerk stärker im Ort zu verankern.
Dank
Der Dank richtet sich an all jene, die das Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg im vergangenen Jahr unterstützt und geprägt haben. Unser besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement, ihrer Zeit und ihrer Herzlichkeit die tägliche Arbeit überhaupt erst möglich machen. Sie begleiten Menschen in herausfordernden Situationen, schaffen Räume für Begegnung und tragen maßgeblich dazu bei, dass Integration in Schönberg gelingt. Ohne ihren kontinuierlichen Einsatz wären viele Unterstützungsangebote und erfolgreiche Schritte in Richtung Selbstständigkeit nicht denkbar.
Ebenso danken wir der Gemeinde Schönberg und dem Amt Probstei für die verlässliche Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Besonders hervorgehoben werden muss das Familienzentrum Probstei, das mit seinen Räumen, Angeboten und der offenen, zugewandten Haltung ein zentraler Partner des Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg ist. Viele unserer Aktivitäten – vom Café International bis zu Sprachförderangeboten – wären ohne diese enge Kooperation nicht möglich.
Dank gebührt außerdem dem Freiwilligenbüro sowie allen Kooperationspartnern aus Schulen, Vereinen und Beratungsstellen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die kurzen Wege und die gemeinsame Haltung ermöglichen es, Bedarfe schnell zu erkennen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Spenderinnen und Spender. Ihre Beiträge – ob finanziell oder in Form von Sachspenden – schaffen die Grundlage dafür, dass Projekte umgesetzt, individuelle Unterstützungen geleistet und Menschen in akuten Situationen unbürokratisch geholfen werden kann.
Gemeinsam schaffen wir Räume für Begegnung, Teilhabe und ein solidarisches Miteinander in Schönberg und stärken damit das Fundament für ein respektvolles und offenes Zusammenleben.
Wir, Ihre Kümmerer Jana Krüger und Anna Kropp, freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Helferinnen und Kontaktpersonen. Danke für Ihr Vertrauen, Ihr Engagement und die vielen wertvollen Begegnungen, die unsere Arbeit erst möglich machen.
Bei der Erstellung dieses Jahresberichts haben wir einen KI‑gestützten Schreibassistenten genutzt. Alle Inhalte wurden sorgfältig geprüft und verantwortet vom Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg.